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Pressetermin: Umrüstung der Baumaschinenflotte im Steinbruch Pfraundorf auf geräuschärmere Rückfahrwarnsysteme
2020-03-06 14:44
Höhere Arbeitssicherheit bei gleichzeitiger Reduktion der Geräuschemissionen – Die Firma H. Geiger hat die Baumaschinenflotte im Steinbruch Pfraundorf auf geräuschärmere Rückfahrwarnsysteme umgerüstet

Rückfahrwarnsysteme sind Geräte, die Personen im Gefährdungsbereich eines zurücksetzenden Fahrzeugs oder einer Baumaschine vor Gefahren warnen.

Die Umgebungsbedingungen in Steinbrüchen und auf Baustellen werden normalerweise durch große Baustellenfahrzeuge, Umgebungslärm und schwierige Bodenbedingungen bestimmt, die die Arbeit gefährlich machen. Zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und der Unfallprävention ist es essentiell, dass den Arbeitskräften die Rückfahrwarnsysteme zur Verfügung stehen.

Im Steinbruch Pfraundorf wurden jetzt die Baumaschinen mit neuen Systemen ausgestattet. Diese Umrüstung auf geräuschärmere Rückfahrwarner mit breitbandigem Schall erzeugen im Vergleich zu den bisher verwendeten „Piepton“- Rückfahrwarnsystemen ein für die Ohren sanftes „Sch-sch“-Geräusch, das nur in der Gefahrenzone zu hören ist. Außerhalb der Gefahrenzone schwächt sich der Ton rasch ab, weshalb die Warner zu einer Reduzierung des Geräuschpegels in der Umgebung führen.

Verschiedene Tests mit zwei Dezibel-Messgeräten ergaben, dass durch die neuen Rückfahrwarnsysteme eine Reduzierung des Geräuschpegels von ca. 10 Dezibel, bei dem Realtest aus 2 Metern Entfernung, erreicht werden konnte. Die vom Menschen empfundene Lautstärke (Lautheit) ist in der Psychoakustik bei einer Pegeländerung von etwa +10 Dezibel doppelt so groß. Somit konnte die wahrgenommene Lautstärke im Steinbruch Pfraundorf um ca. 50% reduziert werden bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit durch die neuen Systeme. Bei einem weiteren Test wurden die Messungen aus einer Entfernung von 10 Metern hinter der Baumaschine und 10 Metern rechtwinklig versetzt durchgeführt. Auch hier konnte bei dem umgerüsteten System eine deutliche Geräuschreduktion im Vergleich zu den bisherigen „Piepton“- Warnsystem erreicht werden. Zudem war auch die subjektive Wahrnehmung des Geräuschs wesentlich geringer. Bei einem dritten Test auf einer der Steinbruchsolen in ca. 200 Metern Entfernung konnte man sogar das neue Rückfahrwarnsignal nicht mehr hören. Das Geräusch wurde durch die normale Umgebungslautstärke überlagert.

Diese Umrüstmaßnahmen an den Baumaschinen hat die Firma Geiger umgesetzt, um einerseits die Arbeitssicherheit zu erhöhen und andererseits auch die Geräuschemission zu reduzieren. Diesem Wunsch, auch der angrenzenden Gemeinden, konnte demnach nachgekommen werden.

Am 19. Februar 2020 wurde die Erste Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin von Eichstätt, Frau Rita Böhm, zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen. Hier wurde ihr eine bereits umgerüstete Baumaschine mit dem geräuschärmeren Rückfahrwarner bei einer Vorführung live gezeigt. Dazu wurden drei Vergleichstests an zwei Baumaschinen (eine mit dem neuen – und eine mit dem bisherigen Warnton) vorgeführt und die dabei erreichte Geräuschreduktion demonstriert.

Ebenso konnte sich die Bürgermeisterin auf einer in 200 Meter entfernten Sohle persönlich davon überzeugen, dass die neuen Rückfahrwarnsysteme, im Vergleich zu den bisherigen, nicht mehr zu hören sind.

 

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